Der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex verringerte sich im Februar auf 47,1 Punkte und unterschritt damit die Wachstumsschwelle stärker als zu Jahresbeginn ● Ein sinkendes Neugeschäft verursachte erneut einen Rückgang der Produktion gegenüber dem Vormonat ● Die Entspannung der Lieferkettenprobleme und die Nachfrageabschwächung führten zu kürzeren Lieferzeiten und einer starken Verlangsamung des Kostenauftriebs ● Der Beschäftigungsaufbau in der heimischen Industrie setzte sich im Februar fort, jedoch mit deutlich geringerem Tempo ● Die Produktionserwartungen für die kommenden 12 Monate sanken wieder in den negativen Bereich
● Stabilisierung der Industriekonjunktur: Der Austria EinkaufsManagerIndex stieg im Dezember geringfügig auf 47,3 Punkte, liegt damit jedoch den fünften Monat in Folge unter der Wachstumsschwelle.
● Die Entspannung der Lieferengpässe verlangsamte den Rückgang der Produktionsleistung im Dezember trotz des weiter stark sinkenden Neugeschäfts.
● Der starke Einbruch der Nachfrage bremste den Kostenauftrieb und auch der Anstieg der Verkaufspreise verlangsamte sich deutlich gegenüber den Vormonaten.
● Geringster Anstieg der Lieferzeiten seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020.
● Das Tempo des Jobaufbaus stieg im Dezember leicht an, da freie Stellen nachbesetzt wurden.
● Die Stabilisierung der kurzfristigen Aussichten und der Produktionserwartungen auf Jahressicht signalisiert eine leichte Entschärfung der Rezession in der Industrie zum Jahreswechsel 2022/23.
Die mittlerweile seit acht Monaten sinkende Nachfrage und die daraus resultierende Entspannung der Lieferketten führten zu einer deutlichen Verringerung des Preisdrucks im Einkauf. Der Anstieg der Einkaufspreise verlangsamte sich den dritten Monat in Folge und der entsprechende Index erreichte mit 61,1 Punkten den niedrigsten Wert seit zwei Jahren.
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Die Talfahrt der österreichischen Industrie setzte sich Ende des dritten Quartals 2022 fort. Der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex erreichte im September erneut 48,8 Punkte. Damit lag der Indikator den zweiten Monat in Folge unterhalb der Wachstums-schwelle von 50 Punkten, signalisierte gegenüber dem Vormonat aber zumindest vorerst keine weitere Beschleunigung der Konjunktureintrübung. Für das dritte Quartal ergibt sich damit ein durchschnittlicher Indikatorwert von 49,7 Punkten. Nach dem kräftigen Wachs-tum der österreichischen Industrie in der ersten Jahreshälfte weist dies auf eine Stagnation bzw. leichte Rezession der Industriekonjunktur ab dem Sommer hin. Obwohl sich die Auftragslage im September weiter verschlechtert hat, haben die heimischen Betriebe die Produktion nicht ganz so stark wie im Vormonat verringert und sogar das Tempo des Personalaufbaus erhöht. Aufgrund der sinkenden Nachfrage wurden je-doch die Einkaufsmengen erneut stark reduziert, so dass sich der Lageraufbau bei Vormaterialien deutlich verlangsamte, während die Bestände in den Fertigwarenlagern zunah-men. Der Kostenauftrieb nahm aufgrund steigender Energiepreise im September wieder stärker zu, was zu einer beschleunigten Anhebung der Verkaufspreise führte. Der stärkste negative Einfluss auf den aktuellen UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex ging im September von der ungünstigen Entwicklung des Neugeschäfts aus. Den fünften Monat in Folge mussten die heimischen Betriebe einen Rückgang der Neuaufträge verbuchen. Der Index für die Auftragseingänge sank auf 38,6 Punkte, den niedrigsten Wert seit Mai 2020. Angesichts der deutlich abnehmenden Nachfrage aus dem In- und Ausland haben die österreichischen Industriebetriebe im September erneut ihre Produktion gegen-über dem Vormonat zurückgefahren. Der vierte Produktionsrückgang in Folge fiel etwas geringer aus als im Vormonat, da die Auswirkungen des Einbruchs im Neugeschäft noch etwas durch die Aufarbeitung von Auftragsrückständen abgefedert wurde. Der Produktionsindex stieg daher geringfügig auf 46,7 Punkte.
Der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex sank im Mai auf 56,6 Punkte, den niedrigsten Wert seit 16 Monaten. Die österreichische Industrie liegt damit weiter auf Wachstumskurs, trotz der Belastungen durch die Verschärfung der Lieferengpässe und des hohen Kostenauftriebs infolge des Kriegs in der Ukraine und der Pandemiemaßnahmen in China. Gegenüber dem Jahresbeginn hat die heimische Industrie jedoch entsprechend dem internationalen Trend deutlich an Schwung verloren.