Einkaufsmanagerindex Dezember 2022

● Stabilisierung der Industriekonjunktur: Der Austria EinkaufsManagerIndex
stieg im Dezember geringfügig auf 47,3 Punkte, liegt damit jedoch den fünften Monat in Folge unter der Wachstumsschwelle.

● Die Entspannung der Lieferengpässe verlangsamte den Rückgang der Produktionsleistung im Dezember trotz des weiter stark sinkenden Neugeschäfts.

● Der starke Einbruch der Nachfrage bremste den Kostenauftrieb und auch der Anstieg der Verkaufspreise verlangsamte sich deutlich gegenüber den Vormonaten.

● Geringster Anstieg der Lieferzeiten seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020.

● Das Tempo des Jobaufbaus stieg im Dezember leicht an, da freie Stellen nachbesetzt wurden.

● Die Stabilisierung der kurzfristigen Aussichten und der Produktionserwartungen auf Jahressicht signalisiert eine leichte Entschärfung der Rezession in der Industrie zum Jahreswechsel 2022/23.

Die mittlerweile seit acht Monaten sinkende Nachfrage und die daraus resultierende Entspannung der Lieferketten führten zu einer deutlichen Verringerung des Preisdrucks im Einkauf. Der Anstieg der Einkaufspreise verlangsamte sich den dritten Monat in Folge und der entsprechende Index erreichte mit 61,1 Punkten den niedrigsten Wert seit zwei Jahren.

Scmconsult unterstützt Sie bei der Senkung der stark gestiegenen Einkaufspreise. Wir sind Umsetzungsberater und verhandeln gemeinsam mit Ihren die zukünftigen Konditionen direkt mit ihren Lieferanten.

Verfügbarkeit zwischen 27.12.2022 und 9.01.2023

Wir sind auch in der Zeit zwischen 27.12.2022 und 9.01.2023 für Sie erreichbar.

Auch wenn wir nicht uneingeschränkt verfügbar sind, melden wir uns kurzfristig bei Ihnen.

Der Jahresausklang ist eine spannende Zeit: Das Vergangene Revue passieren lassen und mit Neugier auf das Kommende blicken.

Wir bedanken uns für die vielen erfolgreichen Momente, die wir mit Ihnen erleben durften und wünschen uns, dass im kommenden Jahr noch viel mehr solcher Erlebnisse dazu kommen!

Herzlichen Dank –

Ich wünsche Ihnen schöne und erholsame Feiertage und viel Erfolg und Gesundheit im neuen Jahr 2023

Einkaufsmanagerindex November 2022

Die österreichische verarbeitende Industrie stand im November weiterhin unter dem Einfluss eines starken Nachfragerückgangs und verzeichnete sowohl bei den Auftragseingängen als auch bei der Produktion anhaltende Rückgänge, wie die jüngsten Daten der monatlichen Umfrage unter Einkaufsmanagern zeigen.

Positiv zu vermerken ist jedoch, dass der Kostendruck weiter nachließ und der Anstieg der Inputpreise auf den niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren sank, da sich die Engpässe in der Lieferkette weiter verringerten. Die Unternehmen schätzten die Aussichten weniger pessimistisch ein als im Vormonat, obwohl die Besorgnis über die Energiekosten, die hohe Inflation und eine allgemeine Konjunkturabschwächung nach wie vor groß ist. Der saisonbereinigte Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe – ein einzelner Indikator für den Zustand der Industriekonjunktur in Österreich, der sich aus der Messung der Auftragseingänge, der Produktion, der Beschäftigung, der Lieferzeiten der Zulieferer und der Lagerbestände errechnet – blieb im November den vierten Monat in Folge unter der 50er-Marke, was einen weiteren Rückgang signalisiert. Mit 46,6 Punkten blieb der Index gegenüber Oktober unverändert und lag damit auf dem niedrigsten Stand seit Juni 2020.

Der Rückgang der Nachfrage nach Vorleistungen trug indessen dazu bei, den Druck auf die Lieferketten zu verringern. Die Zahl der Lieferverzögerungen ging weiter zurück und er[1]reichte den niedrigsten Stand seit August 2020. Im Einklang mit der Verringerung des Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage stiegen die durchschnittlich gezahlten Preise für Vorleistungen im November langsamer an. Der Anstieg der Inputpreise ging zum sechsten Mal in den letzten sieben Monaten deutlich zurück und erreichte damit den niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren. Sie blieb jedoch über dem Durchschnitt der historischen Reihe (seit 1998), wobei viele befragte Unternehmen auf den Einfluss der hohen Energiekosten hinwiesen.
Der Anstieg der Verkaufspreise blieb ebenfalls hoch und übertraf alles, was in der Ge[1]schichte der Reihe vor Mai 2021 zu beobachten war. Allerdings war der jüngste Anstieg der Abgabepreise der schwächste seit drei Monaten.

Scmconsult unterstützt seine Kunden bei der Optimierung seiner Zukaufkosten und bei der Optimierung der Prozesse. Der seit Monaten bestehende Kostendruck und Arbeitskräftemangel erfordert eine Anpassung der Prozesse und der Beschaffungsstrategie.