Einkaufsmanagerindex Juni 2022

Die Einkaufspreise kletterten im Juni wieder stark nach oben, wenn auch mit deutlich geringerem Tempo als im Vormonat und sogar nur mehr mit der zweitniedrigsten Rate seit eineinhalb Jahren. Der Index der Einkaufspreise sank auf 81,6 Punkte. Aufgrund der angebots- seitigen Engpässe in der Produktion und im Transport blieb der Preisauftrieb in der heimischen Industrie für den Einkauf von Vormaterialien und Rohstoffen sehr hoch. Die sinkende Nachfrage trug jedoch zu einer Entspannung des Preisauftriebs bei und bekräftigte die Erwartung, dass der Wendepunkt der Kostendynamik bereits erreicht worden ist. Auch die Verkaufspreise konnten deutlich angehoben werden, allerdings nicht mehr so stark wie im Vormonat. Die heimischen Betriebe waren im Juni nicht in der Lage, den Kostenanstieg in vollem Umfang an die Kunden weiterzugeben, sodass sich im Durchschnitt die Ertragslage verschlechtert haben dürfte.
Die gezielte Kostenreduktion bei den Zukaufswarengruppen wird immer wichtiger!
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Einkaufsmanagerindex Mai 2022

Der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex sank im Mai auf 56,6 Punkte, den niedrigsten Wert seit 16 Monaten. Die österreichische Industrie liegt damit weiter auf Wachstumskurs, trotz der Belastungen durch die Verschärfung der Lieferengpässe und des hohen Kostenauftriebs infolge des Kriegs in der Ukraine und der Pandemiemaßnahmen in China. Gegenüber dem Jahresbeginn hat die heimische Industrie jedoch entsprechend dem internationalen Trend deutlich an Schwung verloren.