EinkaufsManagerIndex Jänner 2024

Österreichs Industrie startete schwach, aber weniger pessimistisch ins Jahr 2024

Die Industrie in Österreich schwächelte auch zum Jahresbeginn 2024. Der EinkaufsManagerIndex stieg im Jänner leicht gegenüber dem Vormonat an. Mit 43,0 Punkten wurde immerhin der höchste Wert seit zehn Monaten erzielt. Allerdings wurde damit die Marke von 50 Punkten, ab der Wachstum signalisiert wird, erneut deutlich unterschritten.

Der Anstieg des österreichischen EinkaufsManagerIndex im Jänner erfolgte im
Gleichschritt mit den meisten europäischen Indizes. Der vorläufige Einkaufsmanagerindex
für den Euroraum stieg auf 46,6 Punkte, unterstützt durch eine Verbesserung des deutschen Indikators auf 45,4 Punkte.

  • Leichte Verbesserung des EinkaufsManagerIndex im Jänner auf 43,0 Punkte, was jedoch weiterhin eine Rezession in der Industrie signalisiert
  • Die heimischen Betriebe reduzierten zu Jahresbeginn ihre Produktionsleistung etwas weniger stark als im Vormonat, nachdem sich der Rückgang des Neugeschäfts erneut verlangsamte 
  • Höheres Tempo als im Vormonat beim Abbau der Vormaterial- und Verkaufslagerbestände
  • Verbesserung der durchschnittlichen Ertragslage: Der Kostenrückgang beschleunigte sich zu Jahresbeginn, gleichzeitig war die Reduktion der Verkaufspreise deutlich verhaltener 
  • Der Beschäftigungsabbau in der Industrie nahm zu Beginn 2024 geringfügig ab
  • Die heimischen Industriebetriebe erwarten für die kommenden Monate eine Stabilisierung der Produktion: Der Erwartungsindex stieg auf 49,9 Punkte, den höchsten Wert seit einem Jahr

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EinkaufsManagerIndex Dezember 2023

Österreichs Industrie schwächelt auch zum Jahresende, aber vorsichtige Anzeichen für
eine Verbesserung 2024!

Die österreichische Industrie steckte auch zum Jahresende 2023 in einer Rezession fest.
Der Austria EinkaufsManagerIndex sank im Dezember zwar nur leicht, liegt
mit 42,0 Punkten jedoch weiterhin deutlich unter der Wachstumsgrenze von 50 Punkten.
Gegen Jahresende hat sich die Lage in der heimischen Industrie zwar stabilisiert und die
Talsohle des seit Mitte 2022 laufenden Abschwungs scheint erreicht zu sein, doch der Beginn einer Erholung der Industrie ist vorerst nicht in Sicht.

Nach zwei Anstiegen in Folge sank der EinkaufsManagerIndex
im Dezember wieder leicht auf 42,0 Punkte
● Trotz des erneut verlangsamten Rückgangs des Neugeschäfts fuhren
die heimischen Betriebe die Produktion stärker als im Vormonat zurück
● Der Beschäftigungsabbau in der Industrie beschleunigte sich zum
Jahresausklang wieder
● Der Kostenrückgang verlangsamte sich im Dezember, doch die deutlich
verhaltenere Reduktion der Verkaufspreise führte zu einer Verbesserung
der durchschnittlichen Ertragslage
● Der Abbau der Vormaterial- und Verkaufslager verlor an Tempo
● Die heimischen Industriebetriebe erwarten für die kommenden Monate
weiterhin Produktionseinbußen, doch der Erwartungsindex stieg
auf 48,7 Punkte
● Nach einem Plus von über 6 Prozent 2022 dürfte die Sachgüterproduktion
in Österreich 2023 um durchschnittlich ein Prozent gesunken
sein – geringes Wachstum für 2024 erwartet

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